Mittwoch, 20. März 2013

Westcoast - Eastcoast - Southcoast?

eastcoast, westcoast oder doch die suedkueste?
die nettesten menschen hab ich definitiv hier in Adelaide und umgebung getroffen!
ein taxifahrer, der mir sagt ich soll nur soviel bezahlen wie ich will,
2 Polizisten, die mir den weg zum besten Market der stadt zeigen und mich besorgt fragen, ob mein gepaeck nicht viel zu schwer fuer mich ist und wie sie mirnhelfen koennen, und natuerlich diese wunderbare familie, bei der ich jetzt wwoofe!

aber erstmal von anfang an: nachdem Simone und Melanie auch nach donnybrook gekommen sind, und uns allen ziemlich klar war, dass der ort und vor allem die familie schrecklich sind, haben wir gleich angefangen fluchplaene zu schmieden.

wir haben alle mails geschrieben um moeglichst schnell an einen anderen wwoofplatz zu kommen.

simone hat sich ueberlegt, dass sie doch lieber erst wieder nach perth geht, und von da aus guckt, ob sie eine bessere farm findet, melanie hat zwar viele email geschrieben, ist so schnell aber leider noch nicht an eine andere wwoofstelle gekommen und  its jetzt leider noch auf der farm (da ist mitlerweile das trinkwasser ausgegangen, sodass sie das wasser abkochen muessen um es zu trinken und die maus, die seit wochen in der kueche wohnte ist letzte nacht gestorben. arme daisy! :D R.I.P.)

und ich habe erst versucht in west australien eine neue stelle zu kriegen. da haette ich ab heute auch eine haben koennen, aber so lange wiollte ich nicht mehr auf der farm bleiben.
deshalb habe ich in adelaide eine familie angeschrieben, und gefragt, ob ich ab freitag bei denen wwoofen kann, und dass meine letzte wwoof-erfahrung leider nicht so schoen war.
mir wurde dann gleich versichert, dass ich als teil der familie gerne fuer eine woche bei ihenn wohnen kann!

der mutter vom farmer hatte ich donnerstag gesagt, dass ich noch nicht wuesste, ob ich am wochenende die huehner machen kann. das hat sie dann als ich bin auf jedenfall am wochenende weg interpretiert, hat das dem mamasoehnchen von farmer gesagt, der dann auch gleich neue sklaven fuer sonntag bestellt hat, sodass mein bett dann vergeben war.
wurde mir bis freitag abend aber nicht gesagt. da hat er mich dann mal gefragt was so mein plan waere, und als ich meinte, dass ich noch bis dienstag bleiben will, hat er mich komisch angeguckt und meinte: oh, no... you have to go on sunday. mom said you/'re leaving on the weekend. I got new people coming.
ah, nett. danke. arschloch! 
dann musste ich mir was ueberlegen. habe dann der wwoof familie naehe adelaide geschrieben, ob ich frueher kommen kann drei tage.. sonst wuerde ich drei naechte in adelaide schlafen im hostel..
dann musste ich den zug buchen, was freitag abend nicht mehr telefonisch ging, online leider aber auch nicht, also auf gut glueck nach perth gefahren am samstag und auf dem weg immer wieder vesucht die zu erreichen. nach mindestens einer stunde warteschleife und schrecklicher musik hats dann endlich geklappt und es war zum glueck noch ein platz fuer mich im zug frei.
in perth hab ich mich dann von simone und lloyd (der ist auch mit uns abgereist) verabschiedet und bin ins ueberteuerte hostel gegangen. da hab ich dann mit zwei deutschen backpackerinnen im zimmer gewohnt, die auch am naechsten tag mit dem zug fahren wolte, allerdings bis sydney durch. 
im zug saß ich dann, was fuer ein glueck, neben nem kleinkind und seiner dicken stinkenden muter. juhu. zwei tage lang. 
am anfang war das kind einfach nur nervig, hat aber immerhin nicht geweint. dafuer hat es allerdings gesabbert ohne ende, meine tasche ausgeraeumt, als ich geschlafen habe, meinen muell im zug verteilt, den ich ordentlich in ner tuete gesammelt habe, ihren muell in meine tasche gepackt, und und und.. und die zigaretten von ihrer mama wollte es esen, die hab ich ihr aber aus dem mund gezogen. 
als ich der mutter gesagt hab, dass sie ihre kippen vllt besser woanders hinpacken sollte, meinte sie nur: hmm aha. 
die letzte nacht hat das ding dann bis drei uhr morgens durchgeschrien -.-

in adelaide angekommen, totmuede und mit viel zu viel und viel zu schwerem gepaeck, stand ich dann vor dem problem: wohin?
ein hostel hatte ich noch nicht gebucht, ich hoffte immernoch auf eine antwort von der wwooffamilie, ob ich frueher kommen k

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