Ihr Lieben,
ich melde mich dann auch nochmal J Am Mittwoch sind wir los zu
dem Wli Waterfall im Osten. Wir sind 6 ½ Stunden mit TroTros gefahren. Super
anstrengend, da man keinen Platz hat und das Gefühl, eine Pfütze auf den
Ledersitzen zu hinterlassen. Dafür war die Landschaft bei unserer Lodge
wunderwunderschön! Von unserer Hütte aus konnten wir in die grasgrünen Berge
schauen und den Wasserfall sehen! Endlich gab es mal etwas „gescheites“ zu
Essen (Spinat, Kartoffeln und Spiegelei: jeaaah!) Und danach noch einen
Honey-Pancake..jamjam. Am Abend waren
wir noch im Dorf und haben den Ghanaern beim Trommeln zugehört. Morgens sind
wir dann früh los, um 600m hoch zum Wasserfall zu klettern. Ihr glaubt gar
nicht wie anstrengend das war (vielleicht vergleichbar mit Tennispunktspiel + 3
Zumbaeinheiten :D)..Wir waren jedenfalls schweißgebadet, nachdem wir mit
Stöckern über Baumwurzeln und Steine klettern mussten: bergauf, bergab und
bergauf durch den Regenwald…Das war ein wunderbares Gefühl danach sich
auszuziehen und in den Wasserfall zu laufen! Um die Heiterkeit weiterhin auf
dem Höhepunkt zu belassen fing es dann wie aus Eimern an zu gießen :D.. wir
schwammen quasi alle in unseren Schuhen und unsere Klamotten konnte man
auswringen, so einen heftigen Regen habe ich noch nie erlebt. Aus der Dusche
unserer Lodge kamen nur ein paar Tropfen um den Matsch abzuwaschen (ich bin
ordentlich auf den Arsch gefallen weil es so glatt war). Dafür hatten wir eine
super angenehme Rückfahrt im Luxus-TroTro mit Air Condition und schön viel
Platz. Hinter mir und Lena saß ein Ghanaer, der uns mit Bananen und weiterem
Essen versorgt hat (irgendwas Essbarem, eingewickelt in Blättern – nicht so
ganz mein Geschmack :D)..An meinem
Geburtstag wurde ich mit einem Schokokuchen verwöhnt,- sehr sehr lieb! J und abends sind wir
zur Drumnight an den Strand. Wobei die Veranstaltung ganz schön touristisch war
und wir uns zu den Rasta-Reggae-Typen ans Lagerfeuer gesetzt haben. Sie haben
für mich ein Ständchen gesungen und getrommelt ;) Heute Morgen haben die Mädels
mir zum Geburtstag ein Frühstücksbrunch gemacht mit Rührei und Kaiserschmarrn –
suuper lieb und lecker! Was gibt’s ansonsten noch zu erzählen? Es gibt Tage an
denen ich genervt von der Mentalität der Ghanaer bin und Tage, an denen ich
denke: irgendwie ist es auch toll, dass es mal anders ist. Dass es normal ist,
wenn man vom Internetcafé zum Haus läuft und in den 10 Minuten entweder nach
der Handynummer gefragt wird, jemand ein Foto mit dir machen möchte, 5 kleine
Kinder „Obruni“(Weißer) schreiend auf dich zugelaufen kommen und deine Beine
umarmen…
Meine Lieben, ich vermisse euch! Und ich hab mich riesig
über eure Nachrichten gefreut! J
... leider klappt das mit den Bildern nicht so gut, da das Internet im Internetcafé zu langsam ist.
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